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Fairer shoppen

Kaffee, Tee, Honig, Reis, Zucker und süsse oder salzige Knabbereien: Mit Produkten aus fairem Handel unterstützen wir partnerschaftlich Projekte auf verschiedenen Kontinenten. Mit fairen Preisen unterstützen wir die Produzenten in den Herkunftsländern unserer Waren.

St. Bonifatius: Verkauf am 1. Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst und auf Nachfrage.
St. Wendel: Verkauf nach den Familiengottesdiensten und auf Nachfrage

Die genauen Termine können Sie dem Pfarrbrief entnehmen.

Ausschuss Weltkirche

Es gehört zum Profil unserer Pfarrei, sich auch über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus für eine gerechter werdende Welt für alle Menschen einzusetzen. Der Ausschuss „Weltkirche“ des Pfarrgemeinderates

– thematisiert dazu an alle Standorten unserer Pfarrei Fragestellungen zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in Themenabenden und Gottesdiensten
– organisiert den Verkauf von fair gehandelten Produkten und
– unterstützt partnerschaftliche Projekte in Indien, Madagskar und Kamerun

Jederzeit freuen wir uns über Interessierte, die mitdiskutieren, mitgestalten und mitdenken möchten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Gabi Huckelmann.

Der Ausschuss Weltkirche unterstützt partnerschaftliche Projekte in verschiedenen Kontinenten.
Tanzende Kinder im Kindergarten in Bishnubati
Partnerschaftliches Projekt in Indien

In unserer Gemeinde St. Bonifatius unterstützen wir Ureinwohnerdörfer in West-Bengalen. Die Dorfbewohner, einfache Bauern, zum Teil auch Tagelöhner, gehören dem Stamm der Santal an, einem der größten Ureinwohnerstämme (Adivasi) in Indien. Die Adivasi sind sozial unterhalb des Kastensystems angesiedelt und wirtschaftlich und sozial benachteiligt.

Die Santal pflegen ihre eigenständige Sprache und ihre Traditionen, die mündlich überliefert werden. Im Spannungsfeld des traditionellen Lebens und der dynamischen Entwicklung in Indien zum westlichen Lebensstil sehen sich die Dörfer der Santal in Alltag und Kultur herausgefordert.

Die Entwicklungsarbeit wird von den Dorfbewohnern selbst getragen und organisiert. Die Menschen wollen ihren eigenen Weg aus der Armut finden. Schwerpunkte hierzu sind Bildungsarbeit und Gesundheitsvorsorge, Ausbau einer ökologischen Landwirtschaft sowie Erhalt und Förderung der Santalkultur.

Ein wesentliches Element der Bildungsarbeit sind Abendschulen (Evening Coaching Centres), um Santalkinder ergänzend zur Schule zu unterrichten und zu betreuen. Dies ist deshalb notwendig, weil in den staatlichen Schulen der Unterricht in einer für die Santalkinder fremden Sprache (bengalisch) stattfindet. Weitere Bildungs-Einrichtungen sind eine private Santal- Grundschule sowie „Hostels“ zur Versorgung und Betreuung besonders bedürftiger Kinder.

Der deutsche Schriftsteller Martin Kämpchen, der seit 45 Jahren in Indien lebt, hat seit 30 Jahren die Entwicklung der Dörfer begleitet. Die Dorfentwicklung wird durch den in Frankfurt ansässigen „Freundeskreis Ghosaldanga und Bishnubati e.V.“ und auch dem Kindermissionswerk („Die Sternsinger“) in Aachen unterstützt.

Weitere Informationen: www.dorfentwicklung-indien.de

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MEHR ZU UNSEREM PARTNERSCHAFTLICHEN PROJEKT IN INDIEN