Wichtige Hinweise

 

zu Maßnahmen der Pfarrei St. Bonifatius

angesichts der Corona-Epidemie

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert!
Angebote in der Heiligen Woche

In der Heiligen Woche werden wir besonders schmerzlich spüren, dass wir als Gemeinde nicht zum Gottesdienst zusammenkommen können. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir unsere Gemeindemitglieder in dieser Woche begleiten können. Alle Angebote finden Sie in Kürze auf der neuen Seite Heilige Woche. 

Jeden Tag wird in sehr guter Qualität ein Gottesdienst live aus der Kapelle des Bischofshauses in Limburg übertragen. Den Link zum Livestream finden Sie auf der Website des Bistums Limburg.

Auch aus der Frankfurter Stadtkirche gibt es viele hilfreiche Impulse für diese schwierige Zeit. Sie werden gesammelt zur Verfügung gestellt im Corona-Newsletter der Frankfurter Stadtkirche. 

Wir wünschen Ihnen Gottes reichen Segen für die Heilige Woche und dass Sie gerade unter schwierigen Vorzeichen die Freude des Lebens erfahren können, das Gott aus dem Tod wachsen lässt. Seien Sie behütet und gesegnet!

BonMot - Ein gutes Wort für jeden Tag

Um die Menschen in unserer Pfarrei, die wir aktuell nicht persönlich erreichen können, wenigstens ein wenig Trost und Kraft aus dem Glauben spenden zu können, möchten wir Ihnen ab sofort für jeden Tag ein Wort mit auf den Weg geben – in der Regel in Gestalt eines kurzen Videos, das auf die Texte der Liturgie Bezug nimmt. Wir hoffen, Sie haben Freude daran. Über Rückmeldungen freuen wir uns!

Den täglichen Impuls finden Sie hier: www.bonifatius-ffm.de/bonmot

Aufruf der Frankfurter Kirchen zum Gebet am So, 22.03. um 12 Uhr.

Die katholische und evangelische Kirche in Frankfurt möchten die Menschen, die nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen können, miteinander in Verbindung bringen. Wir laden Sie daher am Sonntag, 22. März 2020, zum gemeinsamen Gebet ein. Um 12 Uhr werden in Frankfurt und Offenbach die Kirchenglocken läuten und alle Menschen können zuhause gemeinsam folgendes Gebet sprechen:

Glockenläuten und gemeinsames Gebet von zuhause

 

Gott, der du viele Namen hast,

wir rufen zu dir,

gemeinsam mit den vielen Menschen in unserer Stadt,

gemeinsam mit Menschen anderen Glaubens,

gemeinsam mit allen Menschen guten Willens,

wollen wir innehalten und unsere Sorgen bedenken.

Wir bringen sie vor dich.

 

Unser gewohntes Zusammenleben hat sich verändert.

Wir müssen Abstand halten von unseren Mitmenschen,

auch von Menschen, die uns lieb und wert sind,

denn wir wollen andere keiner Gefahr aussetzen.

 

Gott,

wir bitten dich um Zuversicht und Hoffnung in dieser verrückten Situation.

Lass uns besonnen handeln,

die Gefahr nicht auf die leichte Schulter nehmen,

aber auch nicht übertrieben reagieren,

und unseren Mitmenschen zugewandt bleiben.

 

Wir denken an die Menschen,  die an diesem Virus erkrankt sind:

Schenke ihnen Genesung!

Wir hören von der unerträglichen Situation in den überfüllten Krankenhäusern in anderen Ländern,

und bitten dich: Lass die Menschen dort nicht allein!

 

Wir denken an Eltern mit ihren Kindern,

und bitten dich um Frieden in den Familien – gerade unter den besonderen Belastungen, denen sie derzeit ausgesetzt sind.

Wir denken an Menschen, die einsam sind und auf die Zuwendung anderer angewiesen:

Schenke uns Phantasie, ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.

 

Wir denken

an Ärztinnen und Ärzte, an Pflegerinnen und Pfleger,

an Mitarbeitende im Rettungswesen,

an alle, die im Gesundheitswesen und in den Pflegeeinrichtungen arbeiten:

Gib ihnen Kraft und lass sie nicht müde werden, den Kranken beizustehen und ihnen freundlich zu begegnen.

 

Wir denken

an die Politikerinnen und Politiker, an die Mitarbeitenden in den Gesundheitsämtern und in den wissenschaftlichen Instituten:

Schenke ihnen Weisheit und Augenmaß in ihren Entscheidungen, die unser Zusammenleben betreffen, aber auch entschlossenes Handeln, wenn es nötig ist.

 

Wir denken auch an alle, die jetzt noch schlimmer leiden als wir,

in den Kriegsgebieten in Syrien, Obdachlose und Flüchtlinge, die auf der Straße leben müssen.

Schenke ihnen Trost und Menschen, die sich über sie erbarmen.

 

(Hier könnten Sie mit dem Vater Unser fortfahren, oder, wenn Sie einer anderen Religion angehören, mit einem wichtigen Gebet aus Ihrer eigenen religiösen Tradition.)

 

Vater unser im Himmel.

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

SCHLIESSEN
GEBET
Aktualisierung vom 20.03.2020

Durch eine Dienstanweisung des Generalvikars an alle Mitarbeiter/innen im Bistum Limburg ist eine neue Situation entstanden. Im einzelnen wird folgendes verbindlich geregelt:

  • Alle Gottesdienste bis zum 19.04.2020 entfallen.
  • Der für den 30.05.2020 geplante Firmgottesdienst muss auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden.
  • Taufen und Trauungen müssen verschoben werden. Ein neuer Termin kann erst nach Beendigung der Krise vereinbart werden.
  • Trauerfeiern können nur noch unter freiem Himmel auf dem Friedhof im engsten Familien- und Freundeskreis stattfinden.
  • Alle geplanten Veranstaltungen, Maßnahmen und Konferenzen müssen vorerst bis zum 19.04.2020 entfallen.

Für uns als Gemeinde besonders schmerzlich ist natürlich die Absage der Ostergottesdienste. Aufgrund der klaren Weisung der Hess. Landesregierung gab es dazu keine Alternative. Pastoralteam und PGR-Vorstand werden miteinander überlegen, welche Handlungsmöglichkeiten uns angesichts dieser Vorgaben für die Ostertage noch bleiben. Ohnehin ändert sich die Lage täglich. Wir halten Sie über diese Seite auf dem laufenden.

Helfen Sie mit, dass wir als Gemeinde unter schweren Bedingungen in Verbindung bleiben – auch im Gebet, zum Beispiel durch die Aktion „Eine Kerze im Fenster“ und das Online-Gebetbuch (siehe unten). Weisen Sie uns daraufhin, wenn Menschen in der Gemeinde Hilfe brauchen.

Geben Sie gut auf sich und die Menschen in Ihrer Nähe Acht. Gott segne und  behüte Sie und schenke uns allen Kraft für diese Zeit.

Werner Otto

Eine Kerze im Fenster: Einladung zum gemeinsamen Gebet

Jeden Abend um 19:30 Uhr läuten ab heute für fünf Minuten die Glocken in der Pfarrei Sankt Bonifatius und in vielen anderen Frankfurter Kirchen in ökumenischer Verbundenheit. Sie laden dazu ein, eine Kerze ins Fenster zu stellen für alle, die sich fürchten, die verunsichert sind, für die Einsamen und Kranken. Aber auch für alle, die in diesen Tagen ihre ganze Kraft für andere einsetzen. Die Kerze soll ein leuchtendes Zeichen sein: Ihr seid nicht allein. Und sie ist ein Zeichen, dass Gott da ist. Ihm wollen wir vertrauen.

Machen Sie mit! Stellen Sie um 19:30 Uhr eine Kerze ins Fenster. Beten Sie mit uns zusammen und denken an die Menschen, die jetzt wie wir zu Hause, in der Wohnung, im Krankenhaus oder auch auf der Arbeit sind und jetzt am Fenster stehen. Lassen Sie uns ein Netz aus Licht und Gebeten knüpfen.

Für die diese Gebetszeit finden Sie hier einen Vorschlag von Pastoralreferentin Doly Kadavil: Gebet: Eine Kerze im Fenster

Bleiben Sie behütet! Wir bleiben im Gebet verbunden!!

Wir sind weiterhin für Sie da - auch im Gebet!

Liebe Gemeindemitglieder!

Die Sicherheit und die Sorge um die besonders Gefährdeten gebietet, dass wir in diesen Tagen physisch immer weiter auseinander rücken. Umso wichtiger ist es, dass wir menschlich und im Glauben eng beieinander bleiben. Wir Seelsorger/innen sind weiter für Sie da! Wenn Sie in dieser schwierigen Situation mit jemand reden möchten oder ein Anliegen haben, rufen Sie gerne an: 069-69597585-0 Oder schreiben Sie uns eine Mail.

Da wir nicht mehr miteinander Gottesdienst feiern können, wollen wir uns umso mehr im Gebet miteinander verbinden. Wir möchten Ihre Anliegen und Sorgen gerne in unser Gebet aufnehmen. Nutzen Sie dafür gerne unser neues Online-Gebetbuch. Vielleicht können Sie ja Anliegen, die dort aufgeschrieben werden, auch in Ihrem persönlichen vor Gott bringen.

Wenn Sie in eine Situation kommen, in der Sie konkrete Hilfe benötigen, zum Beispiel beim Einkaufen oder Ähnlichem, melden Sie sich bitte bei uns. Es gibt Gemeindemitglieder, die ihre Unterstützung angeboten haben. Wir vermitteln gerne. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie an!

Gott segne und behüte Sie!

Ihre Seelsorgerinnen und Seelsorger

Aktualisierung vom 17.03.2020

In einer gemeinsamen Sitzung haben Pastoralteam und Vorstand des Pfarrgemeinderats der Pfarrei Sankt Bonifatius heute verschiedene Entscheidungen getroffen:

  • Alle Gottesdienste in der Pfarrei bis zum 03.04.2020 werden gemäß dem Dekret unseres Bischofs entfallen.
  • Über gottesdienstliche bzw. spirituelle Angebote nach diesem Termin, insbesondere in der Karwoche und an Ostern werden wir informieren, sobald klar ist, wie sich die rechtliche Lage bis dahin entwickelt.
  • Alle pfarrlichen Veranstaltungen bis einschließlich 20.04.2020 entfallen.
  • Die Erstkommunionfeiern in unserer Pfarrei müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
  • Das Zentrale Pfarrbüro arbeitet weiter, ist aber für den Publikumsverkehr geschlossen. Gerne können Sie sich telefonisch oder per Mail an uns wenden.
  • Das Seelsorgeteam arbeitet weiter und ist erreichbar. Gerne können Sie sich mit Fragen und Anliegen an uns wenden.
Aktualisierung vom 14.03.2020

Gemäß den Vorgaben der Hessischen Landesregierung bleiben die Kindertagesstätten der Pfarrei Sankt Bonifatius ab Montag, 16.03.2020 geschlossen. Für Eltern mit Berufen, die für die Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung besondere Verantwortung tragen, richten wir in unseren Kitas eine Notbetreuung ein. Nähere Informationen finden Sie auf der Website des Kultusministeriums.

Bischof Georg Bätzing hat heute verfügt, dass ab Montag, 16.03.2020 alle Gottesdienste im Bistum Limburg entfallen. Gleiches gilt auch für gemeinschaftliche Tauffeiern. Eheschließungen und kirchliche Begräbnisfeiern können im kleinen Kreis stattfinden. Diese Maßnahmen gelten zunächst bis zum 4. April.

Unsere Erstkommunionfeiern müssen gemäß der Weisung des Bischofs ebenfalls auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. In Abstimmung mit den Eltern werden wir für gute und feierliche Nachholmöglichkeiten sorgen. Erstkommunion- und Firmgruppen dürfen sich nicht mehr treffen.

Hier können Sie den Brief des Bischofs zu den genannten Maßnahmen lesen.

Mitteilung des Pfarrers vom 13.03.2020

Liebe Gemeindemitglieder!

Die Frankfurter Pfarrer haben sich bei einem Treffen am Freitag über ein gemeinsames Vorgehen angesichts der um sich greifenden  Ausbreitung des Coronavirus abgestimmt. Das Pastoralteam und der Vorstand des Pfarrgemeinderats unterstützen diese Vereinbarungen und haben weitere konkrete Schritte vereinbart.

Die Gottesdienste finden (vorerst!) statt.

Die  katholische Kirche in Frankfurt will ihre Seelsorgeangebote so weit wie möglich aufrechterhalten. Unsere Gottesdienste am Wochenende finden  wie gewohnt statt, allerdings sollen wichtige Hygieneregeln eingehalten werden. So gilt es Abstand zu Sitznachbarn zu halten, auf den Handschlag beim Friedensgruß und die Mundkommunion zu verzichten. Kirchen bleiben wie bisher für das persönliche Gebet geöffnet. Beicht- und Seelsorgegespräche können in größere Räume verlegt werden.

Stadtdekan Johannes Eltz äußert sich in einer Presseerklärung: „Gerade in dieser Situation suchen viele Menschen Ansprechpartner in der Krise, für sie wollen wir da sein“, Eine Entsolidarisierung in der Gesellschaft dürfe nicht die Folge des Virus sein. Denn gerade jetzt brauchten viele Menschen Trost, Zuversicht und Zuspruch.

Das Pfarrbüro arbeitet in gewohnter Weise weiter.

Unser Pfarrbüro bleibt vorerst geöffnet. Allerdings werden Besucher gebeten, wo möglich auf telefonische Kontakte oder E-Mail-Verkehr umzusteigen, um sich und andere nicht zu gefährden. Menschen, die sich isoliert fühlen und soziale Hilfen brauchen, können sich weiterhin an die Pfarrei wenden. Verwiesen wird auch auf Online-Angebote zur Seelsorge, die Telefonseelsorge oder die Fernseh- und Radioübertragung von Gottesdiensten.

Kindertagesstätten

Bezüglich der Kindertagesstätten orientiert die Pfarrei ihre Maßnahmen an den Vorgaben des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt. Die Kitas bleiben geöffnet, solange auch städtische Einrichtungen offen sind. Sollte die Stadt eine Schließung von Kitas anordnen, wollen die Träger Notdienste einrichten, um Berufstätige, die das öffentliche Leben aufrechterhalten müssen, auf diese Weise zu entlasten.

Sonstige Veranstaltungen

Ob weitere Veranstaltungen in unserer Pfarrei stattfinden oder abgesagt werden, liegt im Ermessensspielraum der Verantwortlichen. Kriterien sind hier vor allem die Zahl der zu erwartenden Besucher – insbesondere aus Risikogruppen (z. B. Menschen im Alter über 60 Jahre) – sowie das Risiko, das durch zu engen Körperkontakt gegeben sein kann.

Wir halten Sie auf dem laufenden.

Da die Lage sich von Tag zu Tag ändern kann, gelten alle vorgestellten Maßnahmen nur vorläufig. Wir werden die Situation regelmäßig in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen in Stadtkirche und Bistum neu bewerten. Wir wollen die Krise nicht kleinreden, aber bleiben mit Zuversicht und Besonnenheit an der Seite der Menschen.

Ihr Pfarrer Werner Otto